§13 Abschnitt 4 Bundesgesetz: Bundesrechenzentrum GmbH (BRZ GmbH)

"Die Gesellschaft ist bei der Neu- und Weiterentwicklung von IT-Anwendungen und ITInfrastruktur,
die neben dem Bundesministerium für Finanzen auch andere Ministerien betreffen, an ITRichtlinien
des Bundesministers für Finanzen gebunden, die im Einvernehmen mit dem Bundeskanzler
zu erlassen sind."


FABASOFT war bei der Implementierung des ELAK-I dabei. Die spezifizierte Schnittstelle ist auch für den ELAK-im-Bund gültig, es wurden nur ein paar technische Komponenten ausgetauscht. Das Gutachten geht auch darauf ein.

Die Schnittstelle wurde Monate nach dem geplanten Start und wesentlich mehr als einem Jahr nach der Auftragserteilung zertifiziert obwohl die Schnittstelle Ausschreibungsbestandteil war.

Das TIBCO-Debakel

Zusätzlich stellt sich die Frage wie es seitens des BRZ zur Entscheidung kam TIBCO einzusetzen? Im Bund werden mehrere SAP-Systeme eingesetzt. SAP bietet die Integrationsplattform Netweaver an die ähnliches leistet wie der TIBOC-Datenbus. Für SAP-Systeme ist TIBCO ein überflüssiger Fremdkörper der zusätzlichen Implementierungsaufwand verursacht. Im Falle des ELAK-im-Bund konnte man die TIBCO-Datenbus nicht integrieren. Um dies zu verheimlichen, hat man ein Linux-System TIBCO-Server genannt und mit eigenen Programmen versorgt. Da diese Programme auch nicht der Spezifikation entsprachen jedoch der instabile OTL abgelöst werden sollte kam es zu einer weiteren Softwareentwicklung die SIM genannt wurde.

Das TIBCO-Debakel ist von Mag. Neumann zu verantworten.